Wissenschaft

„Schlussendlich zählt, was vom Ergebnis nachhaltig Bestand hat. Qualität ist, was hinten rauskommt.“

Aktuelles Forschungs-Projekt

Auch Ernährungsberatung ist Beziehungspflege

evaluation

Als verantwortungsbewusste Beraterin und Ernährungstherapeutin sehe ich es als meine Pflicht an, mein Tun und Handeln stetig zu reflektieren, deshalb nehme ich regelmäßig Supervision in Anspruch.
Als verantwortungsbewusste Wissenschaftlerin sehe ich es als meine Pflicht an, dieses Tun mit anderen zu vergleichen, mich also einem Benchmarkvergleich zu stellen.

In 2012/2013 beteiligte ich mich an der größten internationalen Coaching-Effektivitätsstudie. In dieser Studie wurde untersucht welche Faktoren zu einem nachhaltigen Ergebnis beitragen.

Hier in Kürze. Nicht eine Methode, nicht die Erfahrung, nicht eine gute Fachkompetenz sind entscheidend und trennen erfolgreich von nicht erfolgreich, sondern es ist das, was kürzlich auch in der Hattie-Studie zum Vorschein kam. Es ist die gute, tragfähige, vertrauensvolle Beziehung zwischen Klient und Coach/Berater. Und das wurde nicht nur aus der Sicht der Klienten so gesehen, sondern konnte an vielen Bedingungsfaktoren auch von den Auftraggebern und den Beratern selbst bestätigt werden.

> Wichtigster Erfolgsfaktor ist die Beziehung,  „auf einen Gegenüber zu treffen, der VERSTEHT, mit dem die Chemie stimmt“.

> Bedingungsfaktoren sind:

  1. Freiwilligkeit (Das wichtigste Beratungsprinzip nach Wunderlich/Tymister)
  2. Klare Auftragsklärung (Was ist das Anliegen des Klienten, nicht des Arztes, der Eltern, des Beraters, der Wissenschaft)
  3. Zielklärung (Wohin will der Klient, nicht der Arzt, die Eltern, der Berater, die Wissenschaft.

Ich habe mich gerne an dieser Studie beteiligt, da es die erste und einzige mir bekannte ist, die einen sehr individuellen und persönlichen, einzigartigen Prozess zwischen zwei Menschen (Einzelberatungsansatz) aus drei verschiedenen Blickwinkeln beleuchtete.

Und heute habe ich die große Ehre, als Co-Autor  für den deutschsprachigen Raum tätig zu sein und an der internationalen Veröffentlichung mitzuwirken. Herzlichen Dank für dieses Vertrauen.

Hier finden Sie mehr zur Studie:

Hier finden Sie weitere meiner bisherigen wissenschaftlichen Arbeiten:

> Publikationsliste
> Systemischer Ansatz bei Adipositas des Kindes (französische Publikation) ASCF
> Adipositastherapie. Je länger, desto besser?
> Frauen im Gleichgewicht. Ergebnisse nach 3 Jahren
> Visualisierungsmodelle für CF-Patienten. Ein Gesamtkonzept
> Was ist Erfolg? Ausgewählte Fallbeschreibungen
> The treatment of obese children. Is it possible to decrease BMI without any strict nutritional regime, or enforcing and supervising sport activities?

> Beteiligung an der großen Vergleichsstudie EvaKuJ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und am APV Benchmarksystem der Universität Ulm. Gerne zeige ich Ihnen auf Wunsch meine Ergebnisse.

 

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